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Filmprojekt Genenz Filmprojekt Genenz

Laura Genenz

In Zeiten der Coronapandemie werden wir vor allem auf uns selbst zurückgeworfen und wir merken, dass wir eigentlich schon immer mit uns alleine sind, uns aber nur selten darauf einlassen (können). Erst jetzt entdecken einige Menschen, was in ihnen schlummert: So offenbaren sich vielleicht zuvor versteckte Talente. Aber auch Neigungen zu psychischen Problemen machen sich plötzlich bemerkbar, Manierismen und Tics nehmen zu.

Diese Situation ist von großer Unsicherheit geprägt – die aber auch schon vorher herrschte. Rechtspopulismus, Zunahme von autokratischen Herrschaftformen, sinnlose Jobs, prekäre Arbeit etc. Immer mehr Menschen kaufen SUVs und schotten sich ab, immer mehr Menschen werden arm, Reiche dagegen werden immer reicher. Das Virus spitzt diese Entwicklungen bloß zu.

Jetzt sitzen wir zu Hause und hoffen auf – was? Ich möchte den Alltag unter Corona zeigen mit psychischen Ups und Downs, die überhöht/surrealistisch dargestellt werden (Übertreibungen von Manie und Depression z.B.). Auch „große“ Fragen möchte ich aufgreifen: Verfolgen wir unsere Träume jetzt eher oder geben wir es auf und hoffen bloß auf einen sicheren Job nach der Krise? Beherrschen wir unser eigenes Schicksal oder sind wir den Mühlen der Welt ausgeliefert? Langeweile und Zeitverschwendung, „sinnvolle“ Zeitnutzung etc. Ich möchte diese Hin- und Hergerissenheit zeigen.

Dazu werde ich mangels Alternative die beiden Personen in meinem Haushalt begleiten und eventuell mit Interviews mit auf der Straße angesprochenen Leuten abwechseln, damit auch ein Bild der Außenwelt entsteht, vor dessen Hintergrundrauschen sich die Welt im Kleinen (in der Wohnung) abspielt.

In Zeiten der Coronapandemie werden wir vor allem auf uns selbst zurückgeworfen und wir merken, dass wir eigentlich schon immer mit uns alleine sind, uns aber nur selten darauf einlassen (können). Erst jetzt entdecken einige Menschen, was in ihnen schlummert: So offenbaren sich vielleicht zuvor versteckte Talente. Aber auch Neigungen zu psychischen Problemen machen sich plötzlich bemerkbar, Manierismen und Tics nehmen zu. Diese Situation ist von großer Unsicherheit geprägt – die aber auch schon vorher herrschte. Rechtspopulismus, Zunahme von autokratischen Herrschaftformen, sinnlose Jobs, prekäre Arbeit etc. Immer mehr Menschen kaufen SUVs und schotten sich ab, immer mehr Menschen werden arm, Reiche dagegen werden immer reicher. Das Virus spitzt diese Entwicklungen bloß zu. Jetzt sitzen wir zu Hause und hoffen auf – was? Ich möchte den Alltag unter Corona zeigen mit psychischen Ups und Downs, die überhöht/surrealistisch dargestellt werden (Übertreibungen von Manie und Depression z.B.). Auch „große“ Fragen möchte ich aufgreifen: Verfolgen wir unsere Träume jetzt eher oder geben wir es auf und hoffen bloß auf einen sicheren Job nach der Krise? Beherrschen wir unser eigenes Schicksal oder sind wir den Mühlen der Welt ausgeliefert? Langeweile und Zeitverschwendung, „sinnvolle“ Zeitnutzung etc. Ich möchte diese Hin- und Hergerissenheit zeigen. Dazu werde ich mangels Alternative die beiden Personen in meinem Haushalt begleiten und eventuell mit Interviews mit auf der Straße angesprochenen Leuten abwechseln, damit auch ein Bild der Außenwelt entsteht, vor dessen Hintergrundrauschen sich die Welt im Kleinen (in der Wohnung) abspielt.