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“Ghost Light” “Ghost Light”

Karina Salmen, Laura Saxler, Milena Tzschentke

The virus is still not defeated after 5-10 years. Our documentary starts in the future, where the unchanged situation has broken an incredible number of industries – including art and culture. But what does it mean for people when they no longer experience art and culture?
We would like to start into the topic with artistic recordings of a dance. Preferably filmed on a theater stage. A light should be visible, otherwise the mood is quite dark. The ambivalence of the light motif should be used in the film: On the one hand, a ghostlight goes on in the theater when the performance is over just as the light goes on in the club when the party is over and everyone is sent home; on the other hand, light stands for hope (“bringing light into the dark”) and it’s not really over until it goes out completely. In addition, Laura and Karina will be introduced, who are searching for answers. They interview various experts to better understand the situation. Then follows a jump back to the present time. Karina and Laura make their way to various protagonists and ask them about the current situation and what effects they are already feeling. They conduct interviews with artists from the fields of music, dance and acting. At the end, they try to put what they have heard into words themselves and verbalize their thoughts, while the dancer can be seen again and the mood develops into a more ‘hopeful’ mood. The light becomes brighter and reflects hope. There is a wait for the light to go out (we call this an inception moment), however this does not happen. End.

Trailer: https://vimeo.com/501843576

Der Virus ist nach 5-10 Jahren immer noch nicht besiegt. Unsere Dokumentation startet in der Zukunft, in der durch die unveränderte Situation unglaublich viele Branchen kaputt gegangen sind – darunter auch die Kunst- und Kulturbranche. Aber was bedeutet das für den Mensch, wenn er keine Kunst und Kultur mehr erfährt?
Wir möchten in das Thema mit künstlerischen Aufnahmen eines Tanzes starten. Am besten gefilmt auf einer Theaterbühne. Ein Licht soll zu sehen sein, ansonsten ist die Stimmung recht dunkel. Die Ambivalenz des Lichtmotivs soll in dem Film genutzt werden: Einerseits geht ein Ghostlight im Theater an, wenn die Vorstellung vorbei ist ebenso wie im Club das Licht angeht, wenn die Party vorbei ist und alle heimgeschickt werden; andererseits steht Licht für Hoffnung (“Licht ins Dunkle bringen”) und es ist erst wirklich vorbei, wenn es ganz ausgeht. Zudem sollen Laura und Karina vorgestellt werden, die auf der Suche nach Antworten sind. Sie befragen verschiedene Expert*innen, um die Situation besser zu verstehen. Dann folgt ein Sprung zurück in die heutige Zeit. Karina und Laura machen sich auf den Weg zu verschiedenen Protagonist*innen und befragen sie zur aktuellen Situation und welche Auswirkungen sie aktuell schon spüren. Sie führen Interviews mit Künster*innen aus den Bereichen Musik, Tanz und Schauspiel. Am Ende versuchen sie, das Gehörte selbst in Worte zu fassen und ihre Gedanken zu verbalisieren, während die Tänzerin wieder zu sehen ist und die Stimmung sich zu einer ‘hoffnungsvolleren’ Stimmung entwickelt. Das Licht wird heller und spiegelt die Hoffnung wider. Es wird darauf gewartet, dass das Licht ausgeht (wir nennen das Inception-Moment), jedoch passiert dies nicht. Ende.

Trailer: https://vimeo.com/501843576