en de de en

Filmprojekt Schmidt Filmprojekt Schmidt

Annika Schmidt

Ich würde gerne mit anderen zusammenarbeiten und bin auch offen für ein neues Konzept. Ich fände auch eine Dokumentation ohne fiktive Elemente spannend und könnte mir abgesehen von dieser Idee auch sehr gut vorstellen, auf Anti-Corona Demonstrationen zu gehen und die Menschen dort zu filmen und zu interviewen und je nach dem welche Aufnahmen ich dort mache, wäre es vielleicht auch spannend, mit einem Psychologen zu sprechen, der sich mit Verschwörungstheorien auskennt. Das folgende Konzept ist eine Idee zu einer Doktufiktion, die ich abgesehen von der Anti-Corona Demo Idee noch hatte:

Die Dokumentation könnte in einer fiktiven Zukunftsdystopie spielen, in der eine neue Maßnahme gegen Corona erlassen wird. Die Masken zeigen zu wenig Wirkung und eine neue Infektionswelle ist über Deutschland hereingebrochen, sodass ein besonders militantes, neues Gesetz erlassen wird: Da sich das Virus hauptsächlich durch Gesprächskontakt verbreitet, soll es eine tägliche Wort bzw. Satzbegrenzung geben, sodass die Menschen nur noch sehr reduziert sprachlich kommunizieren können bzw. dürfen. Der Film soll einerseits von sich dadurch ergebenden Missverständnissen, neuen Kommunikationsmöglichkeiten wie Gesten oder anderen Verständigungsformen, ebenso wie Umgehungsstrategien dieses „Sprachverbots“ oder Kompensationsmöglichkeiten handeln und zeigen, wie sich eine Gesellschaft fühlt, in der nicht nur der physische sondern auch der verbale Kontakt zum Umfeld weitestgehend verboten wird. Fragen die dabei gestellt werden sollen sind: Wenn ich nur noch wenige Worte zu sagen habe, was wären dann diese Worte? In welchen Situationen würde dann gesprochen, wo ist es unumgänglich? Dabei würde ich gerne versuchen, das zu nutzen, was draußen passiert und das Material dann umzudeuten, damit es zu dieser Story passt. Dabei soll es vor allem als Resultat aus dieser Dystopie auch um fehlende körperliche/emotionale Nähe gehen und damit vielleicht auch ein kritischer Blick auf eine anonyme Gesellschaft geworfen werden, in der ein Gespräch mit einer unbekannten Person als Seltenheit gilt.

Der Film könnte dabei sowohl ersthafte/dramatische als auch komödiantische Elemente beinhalten.

Bei dieser Idee bleiben natürlich auch viele Fragen offen, zum Beispiel, weshalb die Menschen in dieser Dystopie nicht mit Smartphones kommunizieren (dafür muss man sich noch eine Lösung bzw. einen Grund ausdenken), wie man Menschen auf der Straße einbinden könnte oder inwiefern hier eine geradlinige „Story“ denkbar wäre. Zudem bräuchte man auf jeden Fall mindestens einen wenn nicht sogar mehrere Leihendarsteller oder Leihendarstellerinnen.

Ich würde gerne mit anderen zusammenarbeiten und bin auch offen für ein neues Konzept. Ich fände auch eine Dokumentation ohne fiktive Elemente spannend und könnte mir abgesehen von dieser Idee auch sehr gut vorstellen, auf Anti-Corona Demonstrationen zu gehen und die Menschen dort zu filmen und zu interviewen und je nach dem welche Aufnahmen ich dort mache, wäre es vielleicht auch spannend, mit einem Psychologen zu sprechen, der sich mit Verschwörungstheorien auskennt. Das folgende Konzept ist eine Idee zu einer Doktufiktion, die ich abgesehen von der Anti-Corona Demo Idee noch hatte: Die Dokumentation könnte in einer fiktiven Zukunftsdystopie spielen, in der eine neue Maßnahme gegen Corona erlassen wird. Die Masken zeigen zu wenig Wirkung und eine neue Infektionswelle ist über Deutschland hereingebrochen, sodass ein besonders militantes, neues Gesetz erlassen wird: Da sich das Virus hauptsächlich durch Gesprächskontakt verbreitet, soll es eine tägliche Wort bzw. Satzbegrenzung geben, sodass die Menschen nur noch sehr reduziert sprachlich kommunizieren können bzw. dürfen. Der Film soll einerseits von sich dadurch ergebenden Missverständnissen, neuen Kommunikationsmöglichkeiten wie Gesten oder anderen Verständigungsformen, ebenso wie Umgehungsstrategien dieses „Sprachverbots“ oder Kompensationsmöglichkeiten handeln und zeigen, wie sich eine Gesellschaft fühlt, in der nicht nur der physische sondern auch der verbale Kontakt zum Umfeld weitestgehend verboten wird. Fragen die dabei gestellt werden sollen sind: Wenn ich nur noch wenige Worte zu sagen habe, was wären dann diese Worte? In welchen Situationen würde dann gesprochen, wo ist es unumgänglich? Dabei würde ich gerne versuchen, das zu nutzen, was draußen passiert und das Material dann umzudeuten, damit es zu dieser Story passt. Dabei soll es vor allem als Resultat aus dieser Dystopie auch um fehlende körperliche/emotionale Nähe gehen und damit vielleicht auch ein kritischer Blick auf eine anonyme Gesellschaft geworfen werden, in der ein Gespräch mit einer unbekannten Person als Seltenheit gilt. Der Film könnte dabei sowohl ersthafte/dramatische als auch komödiantische Elemente beinhalten. Bei dieser Idee bleiben natürlich auch viele Fragen offen, zum Beispiel, weshalb die Menschen in dieser Dystopie nicht mit Smartphones kommunizieren (dafür muss man sich noch eine Lösung bzw. einen Grund ausdenken), wie man Menschen auf der Straße einbinden könnte oder inwiefern hier eine geradlinige „Story“ denkbar wäre. Zudem bräuchte man auf jeden Fall mindestens einen wenn nicht sogar mehrere Leihendarsteller oder Leihendarstellerinnen.

More by Annika Schmidt Mehr von Annika Schmidt