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Filmprojekt Suhrab & Bucka Filmprojekt Suhrab & Bucka

Jonny Bucka, Leila Suhrab

Leila Suhrab

Idee:

Ich würde gerne einen Freund (D. aus Rumänien) bei der Arbeit als Elektriker in der Ausbildung begleiten. Er und seine Kollegen musste die ganze Corona-Zeit hindurch schwer schuften. Häufig arbeiten sie auf der Baustelle und in Frankfurter Hochhaussiedlungen (“Ghetto” ähnliche Siedlungen) – haben aber auch schon die Lichter in einer Kirche repariert. Er und seine Kollegen sind sehr offene, humorvolle Antihelden mit rauer Zunge und Hang zum Drogenkonsum. Besonders gut ist seine Beziehung zu seinem Chef, der, mit seinem Charakter, alle Klischees über homosexuelle Männer zu brechen weiß. Ich wäre gespannt zu sehen, was passiert wenn ich sie mit der Kamera begleite, wie viel ich vielleicht selbst mit anpacken muss, was für Gespräche bei Firmenfeiern entstehen usw.

Ich würde gerne mit einer Freundin zusammen arbeiten, mit der ich bereits meine ersten Erfahrungen in Filmproduktion machen konnte. Sie ist allerdings keine Teilnehmerin des Seminars. Beim Dreh selbst würde ich gerne auch D. und seinen Kollegen die Möglichkeit geben selbst zu filmen.

Kritik:

Alle genannten (kommerziell ansprechenden) Punkte wie Migrationshintergrund, Homosexualität, Drogenkonsum sollen nicht explizit Handlungsgegenstand des Filmes sein. Es soll eher ein sehr persönliches Portrait dieser schwer arbeitenden, sehr unterschiedlichen Charaktere entworfen werden. Der Betrieb ist bereits informiert und hat vorläufig zugesagt. Ich selbst bin mir sehr unsicher, ob es klug ist das Leben eines Freundes der Öffentlichkeit auszusetzen. Ebenso unsicher ist, ob ich extreme Situationen filmen darf. Das müsste alles noch besprochen werden. Dann könnte ein konkretisierteres Konzept entworfen werden.

Es fällt mir sehr schwer eine genaue Fragestellung, einen roten Faden und ein Überthema (Was ist Arbeit wert?- D. erhält einen Stundenlohn von weniger als 3,- Euro) zum Film zu finden. Deshalb wäre es gut Rückmeldung zu bekommen, ob mein Vorhaben sich umsetzbar anhört oder nicht.

Jon Bucka

Ich habe ein paar Rahmenbedingungen gefunden welche mich interessieren und womit ich mir vorstellen könnte zu arbeiten.

1. Schwarz/Weiss (S/W) : Ich finde persönlich Gefallen an diesem Farbschema. Aufnahmen in SW können bestimmte Sachen, welche vor der Kamera passieren, sei es in Photo oder Film anders oder verstärkt in den Fokus setzen. Ich finde hier im fotographischem Bereich Sebastião Salgado sehr begeisternd und inspirierend. Vielleicht könnte ich es Schaffen mit diesem Stilmittel bestimmte Sachen stärker oder anders in den Mittelpunkt zu setzen.

2. Lange cuts : Ich fände es cool mit langen Szenen oder mit wenig Schnitt zu arbeiten. Mir gefallen One-Cut Musikvideos/Kurzfilme (zb OK GO etc.) oder auch ganze Filme (zB. Victoria). Oder man bekommt das Gefühl der Film besteht nur aus wenigen oder einem Cut (zB Birdman). Hier bringe ich selbst keine Erfahrungen mit und habe erst heute erste Tests gemacht.

3. zweite Tonspur mit Aufnahmen: Unsere Videobeiträge haben alle schon super dargelegt wie viele verschiedene Richtungen damit möglich sind. Ich selbst bin offen dafür ob nur eine Person spricht, mehrere Personen sprechen, ein Interview, ein Monolog, ein Gedicht, eine Geschichte. Ich bin neugierig was noch alles möglich ist.

4. Zu guter letzt, Corona: Ich würde gerne diesen Zeitgeist, diesen Sommer oder diese Phase generell, versuchen mit der Kamera festzuhalten. Ich bin hier sehr offen wie das Thema behandelt und dementsprechend produziert und gefilmt wird. Als inszenierte Dokumentation, als satirische Dokumentation, als Dokumentation welche die Lebensbedingungen und den Alltag von Betroffenen zeigt. Oder auch von getrennten Familien, Alleinerziehende Eltern oder Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte… In diesem Zusammenhang wäre mir ein Soziales und/oder Politisches Thema wichtig.

Alle Punkte sind Themen welche mich Interessieren für den produzierenden Dokumentarfilm. Festgesetzt auf einen Punkt oder auf alle zusammen bin ich nicht.

Ich bin neu im Videobereich als Medienschaffender und denke es kann behilflich sein und auch Spaß machen hier als Gruppe zu arbeiten. Man kann sich gegenseitig mit seinen eigenen Skills weiterbringen und voneinander lernen. Daher würde ich gerne die Produktion mit einer anderen Person zusammen führen.

Leila Suhrab Idee: Ich würde gerne einen Freund (D. aus Rumänien) bei der Arbeit als Elektriker in der Ausbildung begleiten. Er und seine Kollegen musste die ganze Corona-Zeit hindurch schwer schuften. Häufig arbeiten sie auf der Baustelle und in Frankfurter Hochhaussiedlungen ("Ghetto" ähnliche Siedlungen) - haben aber auch schon die Lichter in einer Kirche repariert. Er und seine Kollegen sind sehr offene, humorvolle Antihelden mit rauer Zunge und Hang zum Drogenkonsum. Besonders gut ist seine Beziehung zu seinem Chef, der, mit seinem Charakter, alle Klischees über homosexuelle Männer zu brechen weiß. Ich wäre gespannt zu sehen, was passiert wenn ich sie mit der Kamera begleite, wie viel ich vielleicht selbst mit anpacken muss, was für Gespräche bei Firmenfeiern entstehen usw. Ich würde gerne mit einer Freundin zusammen arbeiten, mit der ich bereits meine ersten Erfahrungen in Filmproduktion machen konnte. Sie ist allerdings keine Teilnehmerin des Seminars. Beim Dreh selbst würde ich gerne auch D. und seinen Kollegen die Möglichkeit geben selbst zu filmen. Kritik: Alle genannten (kommerziell ansprechenden) Punkte wie Migrationshintergrund, Homosexualität, Drogenkonsum sollen nicht explizit Handlungsgegenstand des Filmes sein. Es soll eher ein sehr persönliches Portrait dieser schwer arbeitenden, sehr unterschiedlichen Charaktere entworfen werden. Der Betrieb ist bereits informiert und hat vorläufig zugesagt. Ich selbst bin mir sehr unsicher, ob es klug ist das Leben eines Freundes der Öffentlichkeit auszusetzen. Ebenso unsicher ist, ob ich extreme Situationen filmen darf. Das müsste alles noch besprochen werden. Dann könnte ein konkretisierteres Konzept entworfen werden. Es fällt mir sehr schwer eine genaue Fragestellung, einen roten Faden und ein Überthema (Was ist Arbeit wert?- D. erhält einen Stundenlohn von weniger als 3,- Euro) zum Film zu finden. Deshalb wäre es gut Rückmeldung zu bekommen, ob mein Vorhaben sich umsetzbar anhört oder nicht. Jon Bucka

Ich habe ein paar Rahmenbedingungen gefunden welche mich interessieren und womit ich mir vorstellen könnte zu arbeiten.

1. Schwarz/Weiss (S/W) : Ich finde persönlich Gefallen an diesem Farbschema. Aufnahmen in SW können bestimmte Sachen, welche vor der Kamera passieren, sei es in Photo oder Film anders oder verstärkt in den Fokus setzen. Ich finde hier im fotographischem Bereich Sebastião Salgado sehr begeisternd und inspirierend. Vielleicht könnte ich es Schaffen mit diesem Stilmittel bestimmte Sachen stärker oder anders in den Mittelpunkt zu setzen.

2. Lange cuts : Ich fände es cool mit langen Szenen oder mit wenig Schnitt zu arbeiten. Mir gefallen One-Cut Musikvideos/Kurzfilme (zb OK GO etc.) oder auch ganze Filme (zB. Victoria). Oder man bekommt das Gefühl der Film besteht nur aus wenigen oder einem Cut (zB Birdman). Hier bringe ich selbst keine Erfahrungen mit und habe erst heute erste Tests gemacht.

3. zweite Tonspur mit Aufnahmen: Unsere Videobeiträge haben alle schon super dargelegt wie viele verschiedene Richtungen damit möglich sind. Ich selbst bin offen dafür ob nur eine Person spricht, mehrere Personen sprechen, ein Interview, ein Monolog, ein Gedicht, eine Geschichte. Ich bin neugierig was noch alles möglich ist.

4. Zu guter letzt, Corona: Ich würde gerne diesen Zeitgeist, diesen Sommer oder diese Phase generell, versuchen mit der Kamera festzuhalten. Ich bin hier sehr offen wie das Thema behandelt und dementsprechend produziert und gefilmt wird. Als inszenierte Dokumentation, als satirische Dokumentation, als Dokumentation welche die Lebensbedingungen und den Alltag von Betroffenen zeigt. Oder auch von getrennten Familien, Alleinerziehende Eltern oder Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte... In diesem Zusammenhang wäre mir ein Soziales und/oder Politisches Thema wichtig.

Alle Punkte sind Themen welche mich Interessieren für den produzierenden Dokumentarfilm. Festgesetzt auf einen Punkt oder auf alle zusammen bin ich nicht.

Ich bin neu im Videobereich als Medienschaffender und denke es kann behilflich sein und auch Spaß machen hier als Gruppe zu arbeiten. Man kann sich gegenseitig mit seinen eigenen Skills weiterbringen und voneinander lernen. Daher würde ich gerne die Produktion mit einer anderen Person zusammen führen.