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“Defekt” “Defekt”

Carla Fuchs, Frederick Boyle

The average amount of hours we spend on our cell phone screens shocks everyone almost weekly, provided that you want to face this fact every week and have activated the screen time control function. function. Of those who have not activated it, for fear of facing the “average 5h” in the face, those who are aware of their consumption or addiction are almost the same. Very few change anything in this behavior. Reaching for the cell phone after waking up and feeding your brain with information, information that it can’t even consciously store – it’s so quick to click on the next ad or scrolling through the Instagram feed – that is one of the toxic habits that consumption of digital technology entails. Shocking about it is that the screen time you still spend on your PC each day counts on top of that. As a child you were warned, today just about everyone has “square eyes”.

“Digitalization destroys humanity,” says Emilia Schüle. You lose humanity with others on social networks, but also with oneself. Is it human to talk more to your phone than to real people? Is it human to look at a bright,
to look at a glaring display and then instinctively reach for it again after a restless sleep? And again? Is it human to spend more time on Instagram or Pinterest, than to experience the things you look at, like or pin? The humanity
is debatable. But by no means is it healthy. Perhaps in this sense we are “defective.” Maybe this little short film achieves more than the weekly reminder of the time of life that we partly lose at our screens. Maybe it will open eyes to the fact that you shouldn’t constantly look at something virtual, but look out of the window or into a forest.

Trailer: https://vimeo.com/502207043

Die durchschnittliche Summe der Stunden, die wir an unseren Handybildschirmen verbringen schockt einen jeden fast wöchentlich, vorausgesetzt man möchte sich dieser Tatsache jede Woche aufs Neue stellen und hat die Funktion der Bildschirmzeitkontrolle aktiviert. Von denen, die diese nicht aktiviert haben, aus der Angst den „durchschnittlichen 5h“ ins Gesicht zu blicken, unterscheiden sich die, die sich über ihren Konsum oder ihrer
Sucht bewusst sind, so gut wie nicht. Die Wenigsten ändern etwas an diesem Verhalten. Nach dem Aufwachen zum Handy zu greifen und sein Gehirn mit Informationen zu füttern, die es noch nicht einmal bewusst speichern kann so schnell klickt man auf die nächste Anzeige oder scrollt durch den Instagram-Feed, ist eine der toxischen Angewohnheiten, die der Konsum von digitaler Technologie mit sich bringt. Das Schockierende ist, dass die Bildschirmzeit, die man jeden Tag noch am PC verbringt noch obendrauf zählt. Als Kind wurde man noch davor gewarnt, heute hat so gut wie jeder „Viereckige Augen“.

„Digitalisierung zerstört Menschlichkeit“ so Emilia Schüle. Man verliere Menschlichkeit im Umgang mit Anderen auf sozialen Netzwerken, aber auch mit sich selbst. Ist es menschlich, mehr mit seinem Telefon zu reden, als mit echten Menschen? Ist es menschlich bis tief in die Nacht auf ein grelles Display zu schauen und nach einem unruhigen Schlaf instinktiv erneut danach zu greifen? Ist es menschlich mehr Zeit auf Instagram oder Pinterest zu verbringen, als die Dinge zu erleben, die man sich ansieht, liked oder pinned? Über die Menschlichkeit lässt sich streiten. Aber auf keinen Fall ist dies gesund. Vielleicht sind wir in diesem Sinne „Defekt“. Vielleicht erreicht dieser kleine Kurzfilm mehr als die wöchentliche Erinnerung an die Lebenszeit, die wir teilweise an unseren Bildschirmen verlieren. Vielleicht lassen sich Augen öffnen, die nicht ständig auf etwas Virtuelles schauen, sondern mal öfter aus dem Fenster oder in einen Wald hinein.

Trailer: https://vimeo.com/502207043